Die Geschichten, die wir uns über die Zukunft erzählen, beeinflussen unser gegenwärtiges Handeln. Neue Vorstellungen von der Zukunft führen zu neuen Verhaltensweisen von Menschen und Organisationen. Dadurch wird Zukunftsforschung selbst zu einem Motor des Wandels.
Zukunftsforschung untersucht mögliche, wahrscheinliche und wünschenswerte Entwicklungen – nicht um Zukunft vorherzusagen, sondern um Handlungsräume im Heute sichtbar zu machen. Im besten Fall versteht sie Zukunft als offen, gestaltbar und vom Menschen beeinflussbar.
In Zeiten von Krisen, Unsicherheit und Umbrüchen gibt Zukunftsforschung Orientierung. Sie hilft, Zukunftsnarrative zu entwickeln, die Hoffnung und Handlungskraft statt Angst und Passivität erzeugen.
Zukunftsnarrative beeinflussen Entscheidungen in der Gegenwart. Wer an positive, gestaltbare Zukünfte glaubt, handelt anders: mutiger, kreativer, gemeinschaftlicher. So kann Zukunftsforschung selbst zum Motor für Wandel werden.
Die Perspektiven Schwarzer* Menschen wurden und werden in der westlichen Zukunftsforschung häufig ignoriert. Der Afrofuturismus entwickelt eigene, starke Bilder von Zukunft jenseits herrschender Machtstrukturen.
Überall kommt es zu Ausfällen, Fehlern, Bugs. Züge kommen nicht pünktlich, Brücken sind marode, das WLAN funktioniert nicht. Service-Chatbots treiben uns in den Wahnsinn. Social-Media-Plattformen verkommen zu Generatoren von Hass, Spaltung und Fake News. Und das Passwort fürs Online-Banking haben wir schon wieder vergessen…
Die Perspektiven Schwarzer* Menschen wurden und werden in der westlichen Zukunftsforschung häufig ignoriert. Der Afrofuturismus entwickelt eigene, starke Bilder von Zukunft jenseits herrschender Machtstrukturen.
Überall kommt es zu Ausfällen, Fehlern, Bugs. Züge kommen nicht pünktlich, Brücken sind marode, das WLAN funktioniert nicht. Service-Chatbots treiben uns in den Wahnsinn. Social-Media-Plattformen verkommen zu Generatoren von Hass, Spaltung und Fake News. Und das Passwort fürs Online-Banking haben wir schon wieder vergessen…
Welchen Namen könnte das Next Age, das sich gerade herausbildet, tragen? Die hier versammelten Vorschläge sind zugespitzte Szenarien: Gedankenexperimente, die in dieser Absolutheit nicht zu erwarten sind – aber jeweils bestimmte Eigenschaften und Merkmale aufweisen, die das Next Age mitprägen werden. Die Frage ist nur: in welchem Ausmaß?
Inmitten von Krisen und Verwirrung: Wie wir die verlorene Zukunft wiederfinden können.
In Good Zones zeigt sich, wie und wo auf der Welt Menschen heute schon Lösungen für eine bessere Zukunft leben.
Der Begriff „Megatrend“ hat in den letzten zwanzig Jahren eine steile Karriere zurückgelegt. Megatrends reduzieren Komplexität, indem sie vielschichtige Phänomene wie Globalisierung oder Digitalisierung auf einen simplen Begriff zurückführen. Doch diese Form der linearen Zukunftserzählung funktioniert in unserer heutigen Zeit nicht mehr. Das Zeitalter der Megatrends ist vorbei.
Eine Zukunft, die auf uns zukommt wie eine rasende Lokomotive in einem Tunnel, macht ohnmächtig und passiv. Dabei bleibt Zukunft immer offen – weil Menschen durch ihre Entscheidungen, Handlungen, Zukunft erst produzieren. Es ist an der Zeit, Zukunftsforschung wieder auf ihre universalistischen, humanistischen Elemente zurückzuführen.