Wie schaffen wir den Wandel von Klimaschutzdebatten hin zu systemischer Nachhaltigkeit? Unsere Speaker zeigen, wie die Eco Transition durch Innovation, Kreislaufwirtschaft und gesellschaftlichen Wandel neue Lösungen für Umwelt, Wirtschaft und Lebensqualität eröffnet. Erleben Sie Vorträge zur ökologischen Transformation, zu nachhaltigen Infrastrukturen und zu zukunftsfähigen Lebens- und Wirtschaftssystemen, die Mensch und Natur in Einklang bringen.
Wie verändern sich Demokratie, Zusammenleben und gesellschaftlicher Zusammenhalt, wenn alte Machtstrukturen aufbrechen? Unsere Speaker zeigen, wie die Mindshift Revolution soziale Ungleichheit abbaut, Identitäten stärkt und neue Perspektiven auf Gleichberechtigung, Diversity und Inklusion eröffnet. Erleben Sie Vorträge zu gesellschaftlichem Wandel, neuer Zukunftsgestaltung und der Transformation von Werten – hin zu einer gerechteren, bewussteren und resilienteren Gesellschaft.
Wie sieht eine nachhaltige und krisenfeste Globalisierung aus? Unsere Speaker zeigen, wie Glocalisation – das intelligente Zusammenspiel von globaler Vernetzung und lokaler Vielfalt – neue Lösungen für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft eröffnet. Erleben Sie Vorträge zu resilienten Lieferketten, nachhaltiger Standortentwicklung und global-lokaler Kooperation, die regionale Identität stärkt und zugleich internationale Zusammenarbeit fördert. So gestalten wir die Globalisierung der Zukunft – vielfältig, widerstandsfähig und vernetzt.
Wie stärken wir gesellschaftlichen Zusammenhalt in Zeiten von Spaltung und Vertrauenskrise? Unsere Speaker zeigen, wie die Zukunft der Demokratie, partizipative Prozesse und positive Narrative Brücken schlagen können – zwischen Meinungen, Milieus und Generationen. Erleben Sie inspirierende Vorträge zur Co-Society: einer Kultur des konstruktiven Miteinanders, die Polarisierung überwindet und den Weg in eine integrative, resiliente Gesellschaft weist.
Was kommt nach der reinen Leistungsmaximierung? Unsere Speaker zeigen, wie Leadership, New Work und ethische Wirtschaft zusammenspielen, um Arbeit neu zu definieren. Erleben Sie Vorträge zur Zukunft der Arbeit, zu sinnorientierter Unternehmensführung und zu Geschäftsmodellen, die Mensch, Umwelt und Wettbewerbsfähigkeit in Balance bringen. Entdecken Sie, wie die Conscious Economy den Wandel zu einer erfüllenden, nachhaltigen und resilienten Arbeitswelt gestaltet.
Next Economy | Handel | Konsum | New Work | Next Work | Marketing | Leadership | Future Skills | Unternehmenskultur | Innovation
Kontakt
Ob inspirierende Keynote oder fesselnder Workshop – wir finden die passenden Speaker:innen für Ihr Event.
Was kommt nach dem KI- und Digitalisierungsrausch? Unsere Speaker zeigen, wie wir den technologischen Fortschritt mit menschlichen Werten verbinden – und so eine neue Balance zwischen Mensch, Künstlicher Intelligenz und digitalen Netzwerken schaffen. Erleben Sie inspirierende Vorträge zu den Chancen der Human Digitality, zu ethischer KI und zu einer zukunftsfähigen, menschorientierten Digitalisierung.
Künstliche Intelligenz | Digitale Ethik | Robotics | Digitalisierung | Technologie | Digital Literacy | Human-Machine Teamplay
Workshops und Keynotes zur Künstlichen Intelligenz
Entdecken Sie die inspirierenden Workshops zur Künstlichen Intelligenz und digitalen Transformation.
Unsere Expert:innen bieten praxisorientierte Workshops und Keynotes zu den wichtigsten Potenzialen und Herausforderungen der Künstlichen Intelligenz – und wie man sie sinnvoll einsetzen kann.
Die Zukunftsforscherin, Kulturwissenschaftlerin und Autorin ist Expertin für Konsumkultur. Aus den Dynamiken von Trends und Gegentrends entwickelt sie ein ganzheitliches Verständnis von Konsum, das die menschlichen Bedürfnisse in den Mittelpunkt rückt.
Janine Seitz
„Längst sind wir eine Überflussgesellschaft – und das hat durchaus etwas Befreiendes: Wir haben unser Ziel erreicht! Nun können wir uns den wirklich wichtigen Dingen widmen.“
Janine Seitz ist seit mehr als 15 Jahren in der Trend- und Zukunftsforschung tätig und analysiert transformative Prozesse in Gesellschaft und Wirtschaft. Seit über einem Jahrzehnt hat sie den großen Wandel, aber auch die kleinen Veränderungen in Konsum und Handel im Blick. So entschlüsselt die studierte Kulturanthropologin (M.A.) die Codes des Konsums und deckt auf, was uns morgen bewegt.
Seit 2023 arbeitet sie selbstständig als Zukunftsforscherin und Autorin. Ihre Expertise basiert vor allem auf ihrer langjährigen leitenden Funktion und den zahlreichen Veröffentlichungen von Publikationen und Beiträgen zu ihren Forschungen. Als ehemalige Geschäftsleitung des Zukunftsinstituts verantwortete sie das Verlagsprogramm und etablierte erfolgreich die Publikationsreihe der Branchen-Reports.
Janine Seitz versteht sich als Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis mit einem mit einem Fokus auf das Wesentliche. Die Zukunftsforscherin navigiert durch die komplexen Landschaften des Wandels und zeigt, wie wir gemeinsam eine zukunftsfähige Konsumkultur gestalten können. Ihr fundiertes Fachwissen und ihr analytisches Gespür machen sie zur gefragten Expertin und zu einer wertvollen Partnerin für Forschungs-, Beratungs- und Kundenprojekte.
„Aus welchem anderen Grund konsumieren wir, wenn nicht aus der Motivation heraus, dass es uns dadurch besser geht?“
Sprachen
Deutsch, Englisch
Portfolio und Themen
Transformationen, Trends und Gegentrends, die den Konsum von morgen prägen
Future:Needs und Lebensstil: Bedürfnisse erfüllen statt Begehrnisse schaffen
Customer Journey neu denken
Konsum der Zukunft in Stadt und Land
Regeneratives Wirtschaften und Human-Centered Culture
Interesse an frischen Impulsen rund um den Future:Guide Konsum?
Holen Sie sich Janine Seitz als Sparringspartner direkt in Ihr Team – für einen inspirierenden Input und/oder einen intensiven Austausch zu den Themen, die Sie bewegen. Ob Workshop, Vortrag oder Diskussionsrunde: Wir gestalten das Format ganz nach Ihren Wünschen. Sprechen Sie uns einfach an!
Eine Welt, die sich grundlegend wandelt, braucht auch neue Wege, ihre Kinder auf das Leben vorzubereiten. Zusammen mit dem Landesmedienzentrum Baden-Württemberg haben wir das Konzept der „Zukunftsorientierten Lernumgebungen“ erarbeitet. In unserer Studie können Sie alles dazu lesen – oder es im Modell-Lernraum unmittelbar erleben.
Auftraggeber: Landesmedienzentrum Baden-Württemberg April 2025
Einordnung
Schule und Zukunft sind seit jeher eng miteinander verzahnt. In der Schule lernen Kinder und Jugendliche schließlich jenes Handwerkszeug, das ihnen als junge Erwachsene der Zukunft helfen soll, sich gut im Leben zurechtzufinden und die Gesellschaft von morgen tatkräftig mitzugestalten.
Die Studie „Zukunftsorientierte Lernumgebungen“ bündelt aktuellste wissenschaftliche Erkenntnisse über alternative pädagogische Modelle und zeigt anhand zahlreicher Best Practices, wie diese bereits heute umgesetzt werden können. Zudem legt sie das wissenschaftliche Fundament für die Konzeption eines Modellraums für zukunftsorientiertes Lernen und begleitet die Entwicklung und Gestaltung eines Modellraums in Stuttgart.
Erkenntnisse der Studie
Die Studie analysiert die wesentlichen Herausforderungen und Chancen, die sich im Spannungsfeld zwischen traditioneller Wissensvermittlung und modernen, selbstbestimmten Lernansätzen ergeben. Dabei werden fünf zentrale Entwicklungen in der Bildungslandschaft herausgearbeitet:
Die Verschiebung des Lernziels von reiner Berufsfähigkeit hin zur ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung, in der neben fachlichen Kompetenzen vor allem Kreativität, kritisches Denken und soziale Verantwortung in den Fokus rücken.
Die Transformation von einer Wissenskultur zur echten Lernkultur, die auf individuelle Förderung, Zusammenarbeit und kontinuierliche Selbstreflexion setzt.
Den Wandel der Rolle von Lehrkräften hin zu Learning Facilitators, die als Begleiter:innen und Impulsgeber:innen den Lernprozess moderieren und gestalten.
Die innovative Nutzung digitaler Medien und Technologien als intelligente Lern-Enabler, die den Zugang zu Wissen erleichtern und neue Kommunikations- und Kollaborationsformen ermöglichen.
Die Neugestaltung von Lernräumen: Unter dem Leitspruch „Transforming Spaces“ entstand ein Konzept, das das klassische Klassenzimmer hinter sich lässt und stattdessen flexible, inspirierende Lernlandschaften schafft. Dieses Konzept – entwickelt im Rahmen eines kollaborativen Designprozesses – berücksichtigt vielfältige Bedürfnisse und setzt neue Maßstäbe in der Raumgestaltung für Bildungseinrichtungen.
Transforming Spaces – Konzeptentwicklung für den Lernraum
Ein besonderer Schwerpunkt der Studie liegt auf der Entwicklung des Modell-Lernraums, der als lebendiges Beispiel für zukunftsorientierte Raumgestaltung dient. Eine flexible und inspirierende Lernumgebung wird den Bedürfnissen aller Lernenden und Lernbegleitenden gerecht – und legt den Grundstein für ein selbstgesteuertes, verantwortungsvolles und vor allem eigenmotiviertes Lernen. Die Grundlagen unseres Raumkonzepts wurden von der Designagentur Atelier Türke aus Balingen gestalterisch umgesetzt und die Möbel darin maßgeschneidert angefertigt. Der Lernraum zeigt, wie Gestaltung, mediale Ausstattung und pädagogische Konzepte Hand in Hand gehen, um Bildung erlebbar zu transformieren und als Impulsgeber für zukünftige Entwicklungen zu fungieren.
Unsere Zusammenarbeit mit dem Landesmedienzentrum Stuttgart geht weit über die Erstellung einer Auftragsstudie hinaus. Mit dem Projekt wollen wir die Energie möglichst vieler Individuen und Initiativen bündeln, Mut machen, Stimmen zu Wort kommen lassen, die oft untergehen und vor allem die Hürde zum allerersten Ausprobieren nehmen. Denn einen Tag lang einen anderen Raum auszutesten, ist einfach und macht neugierig auf mehr.
Unsere Auftragsstudien verbinden fundiertes Zukunftswissen und maßgeschneiderte Analysen für Ihr Unternehmen oder Ihre Branche. Erfahren Sie mehr über unser Angebot und gewinnen Sie weitere Einblicke in unsere Case Studys.
Erfahren Sie mehr über globale und interdisziplinäre Designtrends und ihre Bedeutung für die Zukunft.
Auftraggeber: iF International Forum Design GmbH April 2025
Der iF Trend Report hat sich innerhalb weniger Jahre zum Monolith der Designszene entwickelt. Der jährlich erscheinende Report wirft ein Streiflicht auf die größten Transformationen weltweit und erläutert in präzisen Beobachtungen, wie sich diese gesellschaftlichen Veränderungen im Design von Produkten, Services und Markenidentitäten widerspiegeln.
Der Report richtet sich an Designagenturen, Produktentwicklungsabteilungen und Führungspositionen von führenden Marken weltweit und bringt auf klare und unterhaltsame Weise Designtheorie und Trendwissen auf den Punkt. Zahlreiche Best-Practice-Beispiele untermauern Thesen und zeigen, wie sich Überlegungen und Beobachtungen gewitzt ins Design übertragen lassen. Das über dreihundert Seiten umfassende Handbuch ist mit vielen Querverweisen und internen Links versehen, sodass sich Trends auch über mehrere Kapitel hinweg verfolgen lassen. Schaubilder und Infografiken zeigen die Dimensionen gesellschaftlicher Phänomene auf einen Blick.
Der iF Design Trend Report 2025 konzentriert sich auf die sechs großen Transformationen unserer Gesellschaft:
Zwischen Sinn, Service und Fürsorge: Die Conscious Economy definiert Arbeit, Design und Wirtschaft radikal neu. Angesichts des Fachkräftemangels wird die Care for Talents zu einem zentralen Thema in HR und Recruiting – mit Design als entscheidendem Faktor. Servitization und KI-gestützte Interfaces ermöglichen empathische Nutzerinteraktionen. Diese Trends zeigen, wie Werte und gesellschaftliche Wirkung Unternehmensstrategien prägen und konkrete Designmaßnahmen inspirieren.
Human Digitality erweitert digitale Technologien um eine neue Differenziertheit und Menschlichkeit. Human-Machine Teamplay lotet das Verhältnis zwischen Menschen und Maschine neu aus. Dabei nimmt das Design die Rolle des Schiedsrichters ein: Die enorme kommunikative Komplexität, die durch die Digitalisierung freigesetzt wird, kann durch das Gestaltungsprinzip der Playfulness kultiviert werden.
Co-Society beschreibt die Suche nach mehr Miteinander in einer zunehmend fragmentierten und polarisierten Gesellschaft. Der Trend Redefining Wealth zeigt Wege zu mehr wirtschaftlicher und sozialer Gerechtigkeit auf – und definiert Luxus neu, jenseits rein ökonomischer Aspekte. Ein neues Verständnis von Lebensqualität spiegelt sich im Trend der Care Revolution wider, der das Bedürfnis nach Nähe und Solidarität beschreibt. Daraus entstehen Produkte und Dienstleistungen, die Fürsorge durch ihr Design ganz selbstverständlich in den Alltag integrieren.
In der Mindshift Revolution entsteht eine neue Beziehung zwischen Identität und Gesellschaft. Machtverhältnisse werden neu verteilt, Werte, Normen und Weltanschauungen wandeln sich grundlegend. Das zeigt sich unter anderem im Trend zu Ungendered Lifestyles. Design löst sich von geschlechtsspezifischen Ausdrucksformen und eröffnet mehr Freiheit für die individuelle Persönlichkeitsentfaltung. In einer sozial bewussten Gesellschaft gewinnt auch das Thema mentale Gesundheit an Bedeutung. Der Mental Health Shift wird durch Gestaltung unterstützt und fördert achtsamere zwischenmenschliche Beziehungen.
Mit dem Fortschreiten der Globalisierung treten ihre Risiken und Auswirkungen zunehmend auch auf lokaler Ebene zutage. Glocalisation beschreibt die Suche nach einer neuen Verbindung zwischen lokalem Handeln und dem globalen Netzwerk. Design fördert diesen Ansatz, indem es durch Cross-Cultural Learning lokale Gestaltungsstrategien auf kultureller Ebene aufgreift und weiterentwickelt. Im Trendfeld Resilient Supply zeigt sich, wie das Design durch logistische Lösungen und regionalisierte Produktionsprozesse Standorte stärken und deren Abhängigkeit von internationalen Verflechtungen verringern kann.
Die Eco Transition beschreibt den globalen Wandel hin zu einer ganzheitlichen, zirkulären und ökosystemischen Gesellschaft. Green Hightech, also Technologische Lösungen, die postfossile Lebensweisen fördern, sind ein wichtiger Treiber der Transformation. Sie fördern dezentrale Versorgungsnetzwerke und stärken die Resilienz von Standorten. Sustainable Sharing entwickelt das Paradigma der Sharing-Wirtschaft weiter. Design zeigt, wie durch Gestaltung Materialien und Artefakte intelligent genutzt, regeneriert und wiederverwendet werden können. Sharing wird dabei nicht nur innerhalb eines Produktionszyklus gedacht, sondern über mehrere Produktzyklen hinweg.
Methodik
Der iF Trend Report ist eine jährtlich erscheindende Publikationsreihe, dessen Format jedes Jahr weiter fortgeführt und weiterentwickelt wird. Die Entwicklung der beschriebenen Thesen erfolgte durch einen mehrstufigen Research-Prozess unter Einbeziehung der Perspektiven verschiedener Design-Expert:innen.
Umfrage
Basierend auf dem bereits bestehenden Wissen unseres Think Tanks und der vorangegangenen iF Design Trend Reports wurde zu jedem Kapitel eine Umfrage erstellt und anschließend an Designexpert:innen aus unterschiedlichen Kontinenten gesendet. Durch die Befragung erhielten wir starke Statements von unterschiedlichen Designexpert:innen, die wir als O-Töne in die Kapitel integrieren konnten.
Trend Research
In Ergänzung zu den Umfragen erfolgte ein Desk-Research, um die Thesen mit einer quantitativen Analyse zu untermauern und die Designtrends mit gesellschaftlichen Entwicklungen zu verknüpfen. Die Erkenntnisse des Desk-Researchs bildeten die Grundlage für Themen-Specials, Zeitstrahl-Grafiken zur Entwicklung einer Transformation in der jüngeren Gegenwart, Prognosen und Infografiken.
Statements der Design-Ikonen und Zusammenarbeit mit internationalenDesign-Instituten
Drei namhafte Designinstitute aus drei unterschiedlichen Kontinenten haben für uns bestimmte Trend-Phänomene kommentiert und herausgearbeitet, welche Aufgabenstellungen sich durch sie für das Design ergeben. Diese Statements haben den Report um wertvolle lokale Perspektiven erweitert. Durch ihre Einschätzung einer Transformation, einer Herausforderung oder eines Trendphänomens aus lokaler Perspektive wird den Lesenden noch eine weitere Ausdifferenzierung der Trendbeobachtung erleichtert.
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Erschöpfung ist das Lebensgefühl dieser Tage. Die Trendstudie im Auftrag von Siemens Hausgeräte zeigt, welche Strategien Menschen entwickeln, um mit der steigenden Überforderung umzugehen, wie Technologien dabei einen echten Mehrwert bieten können und welche Rolle dabei das Zuhause spielt.
Auftraggeber: SEG Hausgeräte GmbH Mai 2024
Easy Living: Entspannung und Rückzug zuhause
Viele Menschen empfinden die Welt und den eigenen Alltag zunehmend als anstrengend, überfordernd und komplex. Unsere repräsentative Umfrage zeigt, dass 72 Prozent der Deutschen dieser Ansicht sind. Nahezu ebenso viele (70 Prozent) sehnen sich nach mehr Einfachheit in ihrem Leben und Alltag.
Die Ursachen dieser Überforderung liegen sowohl auf gesellschaftlicher Ebene (Krisen, Klimawandel, Informationsflut) als auch im individuellen Bereich (Leistungsdruck, Selbstoptimierung, Konkurrenzdruck). Besonders stark betroffen sind die 25- bis 44-Jährigen, die häufig Beruf und familiäre Verpflichtungen miteinander vereinbaren müssen. Diese Altersgruppe erlebt die 30er Jahre oft als „Rushhour des Lebens“, in der viele bedeutende Lebensereignisse wie Kinderkriegen, Karriereaufbau und Eigenheimkauf zusammenfallen.
Die Trendstudie zeigt eine steigende Sehnsucht nach Vereinfachung: Der Wunsch nach Entnetzung und nach einem Rückzug ins Private wird stärker. Viele Menschen möchten weniger erledigen müssen und stattdessen mehr loslassen und entspannen können. Sie wünschen eine Pause vom alltäglichen Wahnsinn – sie wollen „einfach nur sein“.
Das eigene Zuhause wird zum zentralen Ort dieser neuen Sehnsucht. Hier warten all die Dinge, die das Herz begehrt und die den Kopf freimachen. Etwa sechs von zehn Befragten entspannen am liebsten durch TV, Serien oder Filme. Podcasts, Hörbücher und Lesen sind ebenfalls beliebte Wege, um abzuschalten – über 40 Prozent genießen Teile ihrer Freizeit auf diese Weise.
Functionality First: Küche als Vereinfacherin
Haushaltstätigkeiten befinden sich in einem Spannungsfeld. Kochen, Backen, Putzen und Aufräumen werden oft als wohltuende Self-Care-Aktivitäten wahrgenommen, die die Basis für Wellbeing schaffen oder sogar entspannen können. Trotzdem sollen diese Tätigkeiten keine zusätzliche Anstrengung erfordern. Frei nach dem Motto: „Wenn ich schon überall anders funktionieren muss, möchte ich, dass mein Zuhause für mich funktioniert.”
Anders als früher geht es heute weniger um Performance. Am wichtigsten ist es, dass das Kochen leicht von der Hand geht und zur Entspannung beiträgt. Haushaltsgeräte sollen daher einfach zu bedienen sein und reibungslos funktionieren, eine hochwertige Qualität haben und keine zusätzliche Anstrengung verursuchen – so würden knapp 30 Prozent der Befragten es schätzen, wenn Geräte sich selbst reinigen.
Die Küche steht im Alltag der Menschen heute weniger im Vordergrund als während der Coronapandemie, bleibt aber dennoch wichtig: als Vereinfacherin und als Ort, der Stress reduziert und Freiräume schafft. Insgesamt schätzen 30 Prozent ein klares, ruhiges Wohnumfeld. Während noch nicht alle die Entlastungsmöglichkeiten durch intelligente Technologien erkennen oder in Anspruch nehmen, sehen vor allem jüngere Zielgruppen zunehmend Potenzial in ihrem Einsatz.
Beyond Techwashing: Technologie mit echtem Mehrwert
Viele Befragte sind sich nicht bewusst, wie viel Intelligenz bereits in der Küche steckt. Unsichtbare, reibungslose KI wird jedoch durchaus akzeptiert. In Zukunft werden vor allem Technologien und Features geschätzt, die nicht überfordern, sondern einen klaren Mehrwert bieten und den Alltag erleichtern.
Echte Innovationen müssen dabei nicht immer revolutionär sein. Schon graduelle Verbesserungen eines alltäglichen Prozesses können eine Menge Zeit und Nerven sparen und einen echten Unterschied für die Nutzer:innen machen. Solche Technologien sind selten disruptiv, sondern verdanken sich einer stetigen Weiterentwicklung, Neubewertung und Verfeinerung von Lösungen, die im Hinblick auf die wirklichen Bedürfnisse der Menschen anschlussfähig sind. Ein echter Mehrwert bietet beispielsweise Langlebigkeit, die sich nicht nur auf die materiellen, sondern auch die digitalen Eigenschaften eines Produktes bezieht.
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