Das Future:System – ein transformatives Trendsystem

Das Future:System bietet eine Übersicht über die sechs wichtigsten Transformationen unserer Zeit sowie deren Verbindungen und Subtrends. Zudem zeigt es auf, welche Megatrends die Transformationen speisen. 

Die Trendsystematik hilft dabei, die Auswirkungen der Transformationen und der Subtrends auf Wirtschaft und Gesellschaft sowie auf das eigene Unternehmen zu verstehen. Eine Analyse der Transformationen macht konkrete Handlungsoptionen und Gestaltungsspielräume sichtbar. Sie verweist auf bereits bestehende Lösungsansätze und zeigt Synergiepotenziale auf, die sich konkret nutzen lassen.

Future:System Trendmodell ohne Text

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Welche Trendebenen deckt das Future:System ab?

Die drei zentralen Trendkategorien im Future:System lassen sich grob differenzieren in Bezug auf zeitliche und räumliche Ausdehnung sowie auf ihre jeweilige gesellschaftliche Wirkmacht: 

  • Megatrends sind sehr große, langsame Veränderungsbewegungen, die sich über mehrere Jahrzehnte entwickeln und über den ganzen Globus hinweg wirken. Sie definieren sich über quantitative Verschiebungen, weshalb sie deterministisch anmuten und scheinbar über uns „hereinbrechen“. 
  • Transformationen sind große primär qualitative Veränderungsprozesse mit einer bestimmten Richtung, die Jahre bis Jahrzehnte andauern und transnational wirken. Ihr hybrider und nichtlinearer Charakter spiegelt sich häufig in widersprüchlichen Ausprägungen. Transformationen bilden die akuten Brennpunkte des gesellschaftlichen Wandels ab.
  • Subtrends sind soziokulturelle Phänomene, die aus den Transformationen resultieren und konkrete Veränderungen in bestimmten Bereichen aufzeigen. Sie sind unterschiedlich beständig und können ihre Schwerpunkte verlagern. Manche sind nur für einzelne Branchen relevant oder wirken nur in spezifischen kulturellen Räumen, andere sind stark technologiegetrieben oder werden von einem bestimmten Zeitgeist getragen.